Glasurkeramik
Als nächstes glasieren wir das „Keksgeschirr“ von Hand mit einer undurchsichtigen weißen Glasur. Im Wesentlichen bedeutet dies, dass wir das Keksgeschirr manuell in ein Bad aus dickflüssiger, cremeweißer Glasur tauchen. Mit anderen Worten: wir tauchen es ein! Für das ungeübte Auge mag diese Aufgabe einfach erscheinen, tatsächlich ist es jedoch eine anspruchsvolle und schwierige Fertigkeit, deren erfolgreiche Ausführung Wissen, Geduld und Liebe zum Detail erfordert. Zu wenig Glasur legt den darunter liegenden roten Ton frei, und zu viel Glasur haftet möglicherweise nicht gut an der Tonoberfläche, was zu Fehlern führt, die beim abschließenden Brennen auftreten. Der Glaser muss die Viskosität der Glasur beurteilen und sie sehr sorgfältig und gewissenhaft anmischen. Außerdem muss er den Ton selbst genau kennen, die Saugfähigkeit kontinuierlich neu bewerten und die Dauer abschätzen, die ein Stück im Glasurbad verbleiben muss, um eine perfekte Beschichtung zu gewährleisten.

Diese glasierte Keramik könnte nun gebrannt werden, um eine schöne, schlichte weiße Keramik herzustellen – wie man sie an vielen Orten findet – aber für uns ist dies nur der Anfang. Dies ist die puderweiße Leinwand, auf der unsere eigentliche Arbeit beginnt.

Visitor experiences
Guided by our artists, explore our iconic pottery, and try your hand at painting with us
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